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  HCT DRAGONS HEMER/ISERLOHN
  Vereinsgeschichte
 

 
       Der HCT 1986 bis 2010:

 

Es geschah im Winter 1986. Während die heimischen Kufen-Idole Jarkko, Pouzar und Co. in Iserlohn die Massen begeisterten, versuchten sieben Hemeraner Jugendliche aus der Teichstraße und Umgebung im benachbarten Freibad die ersten Erfahrungen mit dem schnellsten Mannschaftssport der Welt zu sammeln. Von zwei Ordnungshütern jedoch früh in ihrem Tatendrang gestoppt, siedelten Thomas und Michael Hlousek, Markus Dornsiepen, Udo Hölcke, Oliver Pohl, Horst Röllecke und Olaf Schneider in die Eissporthalle am Seilersee um. Mit Unterstützung von Peter Hlousek als „Erwachsenen“ wurde die Gruppierung legalisiert und der  HCT (Hockey - Club Teichstraße) Hemer aus der Taufe gehoben.

 

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Nach anfänglichen Trainingseinheiten und ersten Freundschaftsspielen nahm man in der Saison 1987/1988 an den Iserlohner Stadtmeisterschaften für Amateurteams teil, zunächst nur mit mäßigem Erfolg. Ein Jahr später jedoch erreichte man dann das Endspiel des vom damaligen Erzrivalen ESV Iserlohn/Schwerte ins Leben gerufenen Panorama-Cups. In einem dramatischen Spiel verlor man am Mittwoch, den 18.April 1990 vor knapp 300 Zuschauern unglücklich erst nach Verlängerung im Penalty - Schießen. Dies tat dem aufstrebenden Vereinsleben jedoch keinen Abbruch. So wurde 1988 in Eigenregie auf dem Grundstück der Familie Dornsiepen an der Teichstrasse in Hemer ein Vereinsheim errichtet, welches von da an Anlauf- und Ausgangspunkt für viele Aktivitäten der noch jungen Gruppierung wurde. Offiziell eingetragen in das Vereinsregister beim Amtsgericht Iserlohn wurde der Hockey Club Teichstrasse Hemer e.V. dann am Donnerstag, den 02.August 1990.

Nach dem Negativ-Erlebnis im Panorama-Cup entschieden sich die Verantwortlichen des Vereins, den großen Sprung in einen offiziellen Spielbetrieb zu wagen und meldeten die Mannschaft zur Saison 1990/1991 in der Bezirksliga des Landeseissportverbandes NRW an. In der Premieren-Saison mit insgesamt zehn Mannschaften erreichte man am Endabrechnung dann einen respektablen achten Platz. 

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Die Verpflichtung von Janusz Wilczek   erwies sich als wahrer Glücksgriff für den Verein. Während er als Spieler den Kader enorm verstärkte, formte der gebürtige Pole aus einem bunten Haufen von Spielern mit teilweise erheblichen läuferischen und technischen Defiziten eine wettbewerbsfähige Mannschaft, die in der Saison 1991/1992 nach der Vorrunde in der Gruppe 1 der zweigeteilten Bezirksliga den dritten Platz behauptete und sich damit für die Endrunde mit den vier besten Teams der Gruppe 2 qualifizierte. Hier wurde man noch vor dem Erzrivalen ESV Iserlohn/Schwerte Fünfter in der Schlussabrechnung.

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In der Saison 1992/1993 erreichte man nach der Vorrunde in seiner Gruppe ebenfalls den dritten Tabellenplatz und qualifizierte sich für die Bezirksliga-Endrunde. Aufgrund eines Formfehlers wurde dem Team allerdings die Teilnahme verweigert. Statt dessen musste man in die „Trost-Runde“ und spielte mit Letztplazierten beider Gruppen um den Bezirksliga-Pokal,  den  man dann auch souverän gewann.Im dritten Jahr der Zugehörigkeit zur Bezirksliga gelang dann endlich der große Wurf und der aufstrebende Verein konnte seinen ersten Titel erringen. Nach der Vorrunde belegte man hinter Ratingen einen hervorragenden zweiten Tabellenplatz und qualifizierte sich damit für die in diesem Jahr erstmals durchgeführte Play-Off-Runde der acht besten Teams.  Nach Siegen gegen Neuss und Bensberg traf man im Finale auf den EC Ratingen 1b.  Nachdem man die Rheinländer auf heimischen Eis überraschend zweistellig besiegen konnte machte ein Paukenschlag von Thorsten Friebe im Rückspiel am frühen Sonntagmorgen frühzeitig alles klar. Der HCT-Stürmer erzielte bis zur 7.Spielminute einen lupenreinen Hattrick, ein Schock von dem sich die Gastgeber nicht mehr erholten. Eine feucht-fröhliche Party schloss sich an, die bekleidet mit den Spieltrikots im Bierzelt der Osterkirmes am Seilersee endete.

 
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Nach der Meisterschaft 1993/1994 und dem damit verbundenen Aufstieg hielt auch in der Landesliga der Erfolg weiter an. In der Saison 1994/1995 wurde man als Neuling auf Anhieb Dritter. Nicht nur das Gesicht der Mannschaft veränderte sich zusehends, auch vereinstechnisch standen einige Neuerungen an. Um auch den Sponsorenkreis in Iserlohn für sich zu gewinnen und in punkto Merchandising Fortschritte zu machen wurde auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung am 29.04.1995 die Namenserweiterung / Iserlohn beschlossen sowie das neue Vereinslogo vorgestellt, welches in einer Koproduktion von Ulf Jantzen, Thomas Hlousek und Michael Schneider entworfen wurde. Ein umfangreiches Fanartikelpaket (Aufkleber, Aufnäher, Pins, Krawatten, T-Shirts, ect)  wurde angefertigt und sogar im Eishockey-Magazin bundesweit angeboten.

 

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In der Saison 1995/1996 erreichte der Verein dann verlustpunktfrei mit dem Vize-Meistertitel  in der Landesliga und der gleichzeitigen Qualifikation für die  Aufstiegsrunde zur NRW-Liga seinen größten Erfolg. Dieser Erfolg wurde zwar auf sportlicher Basis erreicht, den Preis hierfür musste der HCT jedoch in den folgenden Jahren bezahlen. So hatte man um des Erfolges willen immer wieder neue, bessere aber fremde Leute verpflichtet und den eigentlichen Kern der Truppe zusehends verkleinert. Einige Spieler fanden sich in der neu gegründeten 1b-Mannschaft wieder oder hörten frustriert auf. Der Verein wanderte auf sehr dünnem Eis setzte aber mit der Gründung einer eigenen Nachwuchsabteilung im Januar 1996 (siehe Seite 27) einen weiteren Meilenstein. Das 10jährige Bestehen des Vereins wurde mit einem Jubiläumsturnier groß gefeiert. Am Samstag, den 30.März 1996 trafen sich neben den gastgebenden Dragons weitere sieben Mannschaften aus Hamburg, Neuss, Grefrath, Ratingen, Brackwede sowie den ECD „Alte Herren“ und den „Oldies“ von Gornik Kattowice aus Polen am Seilersee. Sieger des Turniers wurde das Team der Crocodiles Hamburg, die nachdem sich ihr Stammkeeper verletzte hatte mit Dragons-Goalie Holger Piepenbrink antraten (!). Den zweiten Platz belegten die „Alten Herren“ des ECD. Der Abschluss bildete eine große „Players-Party“ in der Becke-Halle in Hemer. Hier fand auch unter den Augen des damaligen Hemeraner Bürgermeisters Heinz Öhmann die Siegerehrung der Mannschaften stattfand.

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Während der Saison 1996/1997, in der man in der neu eingegliederten Verbandsliga antrat, warf Trainer Janusz Wilczek überraschend das Handtuch, so dass der 1.Vorsitzende Michael Schneider, im Besitz eines Trainerscheins, neben der Jugend - Mannschaft auch noch die erste Mannschaft betreuen musste. Die Stimmung innerhalb der Mannschaft war miserabel und einige zuvor erfolgsorientiert verpflichtete Spieler waren nicht bereit, unter den neuen Voraussetzungen weiter zu machen und in dieser schwierigen Zeit für den Verein einzustehen. Andere, die man in den letzten Jahren „vergrault“ hatte standen auch nicht mehr zur Verfügung, so dass die Saison mangels Masse nicht zu Ende gespielt werden konnte. Sang- und klanglos stieg man in die Landesliga ab. Der finanzielle Schaden, aber auch der Image-Verlust war enorm.

Auch im folgenden Jahr in der Landesliga musste die Saison vorzeitig beendet werden. Aufgrund der Vorkommnisse aus der abgelaufenen Saison war man nur mit einem kleinen Kader angetreten, hatte gewaltiges Verletzungspech und war erneut auf so genannte „Söldner“ hereingefallen, die dem Verein noch während der Saison den Rücken kehrten. Hinter den Kulissen brodelte es gewaltig, da sich abzeichnete, dass der bisherige Vorstand in seiner bestehenden Form nicht weiter arbeiten würde. Die aktuelle Mannschaft war nicht mehr wettbewerbsfähig, der Verein stand am Scheideweg. Man dachte sogar kurzzeitig an eine Fusion mit dem einstigen Erzfeind und schwer angeschlagenen ESV Iserlohn /Schwerte, der ähnliche Personalprobleme hatte. Mit Sascha Seibert, Lars Klein, Carsten Humme, Hans-Peter Stelzer und Thomas Hüttel wechselte ein kompletter Spielerblock des HCT nach dem vorzeitigen Saisonende pro forma zum ESV um bei zwei Spielen gegen Bielefeld und Soest in der Bezirksliga auszuhelfen. Allerdings wurde der Fusionsgedanke zum Saisonende relativ schnell wieder verworfen und man entschied sich allein weiter zu machen, da keiner so recht mit der damaligen Führung des ESV zusammen arbeiten wollte.

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Die glorreichen Jahre des einstig ambitionierten Groß - Vereins schienen erst einmal vorbei zu sein. Eine vollständige Umstrukturierung wahr von Nöten, die im Sommer 1988 vollzogen wurde. Der komplette Vorstand wurde neu besetzt, erstmals auch durch Eva Schmidt und Sylvia Beuth unter weiblicher Beteiligung. Allerdings stand man vor einem gewaltigen Scherbenhaufen und musste Schwerstarbeit leisten, denn der zurück getretende Vorstand hatte dem neuen Dreigestirn doch einige Altlasten und ein Dokumenten - Chaos hinterlassen.

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Zu allem Überfluss musste die Jugendabteilung Mangels Masse aufgelöst werden.  Ein schlechter Start und keine leichte Aufgabe für die Vorstandsneulinge, die sich aber nicht beirren ließen und konsequent ihre Linie durchzogen.

Mit einer völlig umgekrempelten Mannschaft, die sich aus wenigen Überlebenden der letzten beiden Chaos - Jahre, einigen Spielern aus der leider aufgelösten Jugend - Mannschaft, sowie Neuzugängen, die nicht nur nach Spielstärke sondern auch unter menschlichen und zuverlässigen Aspekten ausgesucht wurden, ging man zurück zu den Wurzeln und zu Beginn der Saison 1998/1999 in der Bezirksliga an den Start. Stefan Seibert übernahm neben seiner Funktion als Spieler auch den vakanten Posten des Trainers. Die Stimmung war gut und am Ende sprang ein dritter Platz dabei heraus. Am wichtigsten war aber für den Verein, das endlich einmal wieder eine Saison komplett durchgespielt wurde mit einem Kader, der auch Perspektiven hatte, mit einigen kosmetischen Korrekturen in den nächsten Jahren zusammen zu spielen .

Mit dem Vizemeister - Titel in der Bezirksliga endete die Saison 1999/2000, lange hatte man die Tabelle angeführt, strauchelte dann aber auf der Zielgerade und musste sich der Zweitvertretung des SV Brackwede geschlagen geben. Intern knisterte es im Verein jedoch schon wieder gewaltig, da einige Mitglieder insbesondere aus dem Lager der zweiten Mannschaft mit der Arbeit und den Ansichten des damaligen Vorstandes nicht einverstanden waren. Als logische Konsequenz aus den Unstimmigkeiten verlies die zweite „Garnitur“ komplett den Verein um in Eigenregie etwas Neues auf die Beine zu stellen. Die  „HCT Rebels“ waren geboren. Leider wandten sich in diesem Zusammenhang auch etliche passive Mitglieder ab, so dass der Verein weiter „schrumpfte. Der Vorstand entschloss sich, trotz dieser Nackenschläge und einem bereits angekündigtem Rücktritt unter Auflagen doch weiter zu machen. Nach diesem doch recht großem Aderlass setzte sich der Verein fortan nur noch aus der Bezirksliga - Mannschaft sowie den übrig gebliebenen und neu hinzu gewonnenen passiven Mitgliedern zusammen.

In der Spielzeit 2000/2001 „kratzte“ man dann einmal mehr an der Tür zur Landesliga, musste sich abermals jedoch geschlagen geben. Nach Abschluss der Vorrunde belegten die „Dragons“ den dritten Tabellenplatz und nahmen nach dem obligatorischen Aufstiegsverzicht der Zweitvertretung des SV Brackwede die Option war, als Nachrücker mit dem Vorletzten der Landesliga um den freien Platz im Oberhaus zu spielen. In zwei spannenden Partien zog man jedoch gegen den Gelsenkirchener EC 1b den Kürzeren.

 

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Die Saison 2001/2002 stand dann unter keinem guten Stern. Kurz vor Beginn der Spielzeit sah sich der bisherige Vorstand

gezwungen, aus familiären Gründen sein Amt nieder zulegen. Auf einer eilig einberufenen Mitgliederversammlung musste ein neuer Vorstand gefunden werden, was nach langem Hin und Her schließlich auch gelang. Leider war es für eine vernünftige Saisonvorbereitung zu diesem Zeitpunkt allerdings schon fast zu spät, und es wurde viel improvisiert. Auch die Zusammenstellung der Mannschaft stellte sich als äußerst schwierig heraus. Es wurden aus der Not geboren, Spieler verpflichtet, die spielerisch zwar eine Bereicherung waren, menschlich jedoch überhaupt nicht passten. Der Ärger war quasi vorprogrammiert. Eine äußerst turbulente Saison endete  mit einem enttäuschenden sechsten Tabellenplatz und gleichzeitig mit dem schlechtesten Ergebnis seit Wiedereinstieg in die Bezirksliga.

Auch der Sommer 2002 brachte Veränderungen denn einmal mehr drehte sich das Vorstandskarussell. Mit dem Skoda-Autohaus Kosian zierte fortan ein äußerst kooperativer neuer Hauptsponsor  die neu gestalteten Trikots. Auch weitere Kleinsponsoren unterstützten den Verein und waren im Saisonheft bzw. Schaukasten vertreten. Erstmals ging der Verein mit einer eigenen Internet-Seite ins Netz.  Etliche Spieler konnten verpflichtet werden, die nicht nur sportlich überzeugten, sondern auch menschlich „passten“. Das Team wuchs zu einer homogenen Einheit zusammen, trotzdem wurde das im Vorfeld gesteckte Ziel „Play-Offs“ in der Saison 2002/2003 leider knapp verpasst. Am Ende musste man sich mit dem dritten Platz in der Abschlusstabelle der Bezirksliga-Gruppe 2 zufrieden geben.

 

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Wichtig war aber vor allem, dass der Spaßfaktor in die Kabine der „Dragons“ zurückkehrte und mit der Verpflichtung einiger „Youngsters“ der längst überfällige Verjüngungsprozess eingeleitet wurde. Auch die Vorbereitung auf die Saison 2003/2004 lief nicht ohne Komplikationen ab, da das Amt des Geschäftsführers und des Kassierers mal wieder neu besetzt werden mussten. Die Mannschaft konnte jedoch weitestgehend zusammengehalten werden und wurde nur punktuell verstärkt. Zuversichtlich ging man in die neue Bezirksliga-Saison, wo man im alten gewohnten Modus wieder eingleisig fuhr und mit insgesamt 11 Mannschaften an den Start ging. Es sollte eine historische Saison werden, denn erstmals  nach genau zehn Jahren konnten die „Dragons“ wieder den Bezirksliga-Thron erklimmen. Sechs Jahre hatte man vergeblich versucht, die Meisterschaft zu erringen, oft scheiterte man knapp auf der Zielgeraden. In dieser  Spielzeit passte endlich einmal alles. Die Mannschaft harmonierte prächtig, die Neuzugänge schlugen bombig ein und endlich mal hatte man in manchen Situationen auch das Quäntchen Glück, dass man zum Titelgewinn braucht. Bereits zwei Spieltage vor Schluss stand man als Meister fest und konnte beim letzten Saisonspiel eine zünftige Meisterfeier mit Ehrung durch den Landeseissportverband erleben.

 

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 Im Sommer 2004 verzichteten die Dragons überraschend auf den Gang ins Oberhaus und nahmen die Herausforderung an, den errungenen Titel zu verteidigen. Der Aufstieg in die Landesliga war zwar seit sechs Jahren das erklärte Ziel des Vereins, fehlende sportliche Perspektiven und Strukturen zwangen den HCT jedoch dazu, auf den Gang ins Oberhaus zu verzichten. Es wurden sogar Fusionsgespräche mit den Young Roosters geführt um fehlende Strukturen im Nachwuchsbereich zu kompensieren, letztlich scheiterte das ganze Vorhaben jedoch am Veto der Iserlohn Roosters. Auch bestand hier die Gefahr, nach und nach vom „großen“ IEC geschluckt zu werden und damit die eigene Identität zu verlieren. Rein sportlich taten die Dragons gut daran nicht aufzusteigen, denn im Jahr eins nach dem Bezirksligatitel reichte es nur zu einem enttäuschenden sechsten Tabellenplatz. Die Suche nach einem geeigneten Nachfolger für Stefan Seibert auf dem Trainerposten war nicht von Erfolg gekrönt, auch war Fortuna in der einen oder anderen Partie nicht im Bunde mit den Dragons, was im Vorjahr durchaus des öfteren vor kam. Vielleicht fehlte auch in manchen Fällen die nötige Konzentration und Motivation, nach einem überaus erfolgreichen Jahr erneut  anzugreifen.

Was sportlich nicht klappte wurde jedoch auf Funktionärsebene bemerkenswert umgesetzt. So entwickelte sich gerade im Sponsorenbereich die Saison 2004/2005 überaus erfolgreich. So war der vereinseigene Schaukasten im Eingangsbereich der Eissporthalle nahezu vollständig vermarktet und der Internet-Auftritt sehr professionell gestaltet. Erstmals wurden die Heimspiele auf farbig gedruckten Spielankündigungsplakaten präsentiert, die in Zusammenarbeit mit einer Sportmarketing Gesellschaft in Göttingen entworfen wurden Die Saison 2005/2006 startete mit einem Paukenschlag. Erstmals entschloss sich der Landeseissportverband einen NRW-Liga-Pokal auszuspielen. Dort traf man in Runde Eins ausgerechnet auf die neu aufgestellte Verbandsliga-Mannschaft der Young Wild Roosters Iserlohn. Konnte man im ersten Drittel des Hinspiels noch mithalten, gab es am Ende mit 3:22 und 0:11 zwei doch recht deutliche Niederlagen. Trotzdem hat man sich in beiden Partien gut präsentiert.

 

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Mit der Bildung einer Unterabteilung Inline-Skaterhockey betrat der Verein im Herbst 2005 Neuland. Die ehemaligen Mitglieder der zweiten Mannschaft des Inline-Skater-Hockey-Vereins MSC Mambas Menden traten nach Differenzen mit dem Vorstand der Mambas geschlossen dem HCT bei und nahmen Anfang 2006 den Spielbetrieb der Landesliga des ISHD auf.  Somit gibt es erstmals seit der Saison 1997/1998, als man die bestehende Jugendabteilung mangels Masse auflösen musste, wieder zwei Mannschaften der Dragons, die am Spielbetrieb teilnehmen. Eine größere Präsenz in der Öffentlichkeit, weitere Impulse für das Vereinsleben und gewünschte Überschneidungen im sportlichen Bereich sind bisher positive Beiträge zur Sicherung des Fortbestehens des Vereins. Das 20jährige Bestehen des Vereins wurde am Samstag, den 08.April 2006 im Rahmen einer Jubiläumsveranstaltung in der Eissporthalle am Seilersee von zahlreichen Mitgliedern, Freunden und Gönnern gebührend gefeiert. An die 300 Personen waren gekommen, um den einzig noch am Ligenbetrieb teilnehmenden Eishockey-Amateurvereins ihre Aufwartung zu machen.

Im Rahmen einer öffentlichen Laufzeit ab 14:00 Uhr nutzten etliche Besucher die Möglichkeit, sich selbst einmal auf das glatte Parkett zu begeben. Einige Aktive hatten ihre Familien und Freunde mitgebracht, so dass sich ein munteres Treiben auf der Eisfläche entwickelte.  Auch die Jubiläumstombola mit über 600 Preisen fand regen Zuspruch, so dass bei Kuchen, Bockwurst und Bier auch der Spaßfaktor nicht zu kurz kam. Höhepunkt der Nachmittagsveranstaltung war natürlich das Spiel der beiden Meisterteams aus den Jahren 1993/1994 und 2003/2004. In einer munteren Partie setzten sich die Meister von 2003/2004, nahezu identisch mit dem aktuellen Bezirksliga-Kader, standesgemäß mit 17:5 durch. Doch auch die vermeintlichen „Alten-Herren“ des Meisterteams 1993/1994, die trotz einiger Absagen im Vorfeld hervorragend besetzt waren, zeigten eine sehr ansprechende Leistung wenn man dabei bedenkt, das einige „Cracks“ seit mehr als 10 Jahren nicht mehr auf dem Eis gestanden hatten. Da auch hier eindeutig der Spaß im Vordergrund stand, tat auch diese deutliche „Klatsche“ der Stimmung keinen Abbruch.

 

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Die Tore für das Team 1993/1994 erzielten Ulf Jantzen, Christian Reichmann, Martin Erkling, Michael Hlousek und Horst Röllecke. Für den HCT 2003/2004 waren Pascal Neumann (4), Marcel Kaminski (3), Dominik Kraatz (2), Thorsten Kettig, Sascha Seibert, Hans-Peter Stelzer, Stefan Seibert, Thomas Hüttel, Carsten Humme, Dirk Dapprich und Andree Bode erfolgreich. Abgerundet wurde die Veranstaltung durch eine große Jubiläumsfeier am Abend im ehemaligen VIP-Raum des IEC zur der mehr als 150 Personen gekommen waren. Neben einer Bauchtanzeinlage und einer Top-Tombola als Programmpunkte wurden bis in die frühen Morgenstunden Erinnerungen ausgetauscht und so manche Anekdote aus zwei Jahrzehnten Vereinsgeschichte wieder hervor geholt.

 

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Während die Eishockey-Saison 2005/2006 eher enttäuschend verlief und mit einem vierten Platz in der Bezirksliga-Abschlusstabelle endete, konnte die Inline-Skaterhockey-Abteilung gleich im ersten Jahr mit dem Meistertitel in der Landesliga Westfalen und dem damit verbundenen Aufstieg in die Regionalliga einen großen Erfolg verbuchen.

 

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Einen klassischen Fehlstart legte das Eishockey-Team zur Saison 2006/2007 auf das glatte Parkett. Nachdem man bereits in der ersten Runde des NRW-Liga-Pokals gegen SC Krefeld aus dem Wettbewerb "geflogen" war, verlief auch der Beginn der Bezirksligarunde wenig erfreulich. Aus den ersten drei Partien konnte man nur einen Zähler auf der Habenseite verbuchen. Die Wende kam mit der Rückkehr von Torjäger Pascal Neumann im Januar 2007. Nachdem man sechs Siege in Folge erang, musste man sich erst im letzen Saisonspiel dem neuen Bezirksligameister SC Krefeld geschlagen geben und verpasste die einmalige Gelegenheit, nach 1994 und 2004 den dritten Titel perfekt zu machen. Am Ende belegte man hinter der Zweitvertretung der Herner EG den 3. Tabellenplatz. Die Abteilung Inline-Skaterhockey machte es da besser und schaffte im ersten Jahr der Regionalligazugehörigkeit auf Anhieb den Klassenerhalt. 

Die Spielzeit 2007/2008 begann mit einer Enttäuschung. Gerade mal 4 Mannschaften blieben in der Bezirksliga übrig, so dass in einer Doppelrunde der neue Meister ermittelt wurde. Und der hieß mit einer beeindruckenden Bilanz von 12 Siegen aus 12: HCT Dragons Hemer/Iserlohn. Obwohl dies rein sportlich gesehen, eher ein zweifelhafter Titelgewinn ist, können die Dragons durchaus stolz auf die abgelaufene Saison sein, hielt man doch die eigentlich spielerisch stärkere Zweitvertretung des EC Siegerland auf Distanz.
 


Für die Abteilung Inline-Skaterhockey war die Saison 2008 allerdings ein Katastrophenjahr, stieg man doch mit nur einem Pluspunkt sang- und klanglos aus der Regionalliga ab. Im darauffolgenden Jahr 2009 in der Landesliga wurde man dann allerdings wiederum Vizemeister und konnte sich auch bei einigen Turnieren durchsetzen. 

Die Saison 2008/2009 fand für die Eishockey-Abteilung ohne wirklich sportlichen Wert statt. Die Bezirksliga ging erneut nur mit 4 Mannschaften an den Start und präsentierte mit dem SC Krefeld ein Team auf Regionalliga-Niveau, dass die Liga nach belieben beherrschte und schon zu Beginn der Saison als Meister feststand. Die Dragons schafften es aber, den Vizemeistertitel zu erringen. Mit diesem Erfolg gab man aber nach 19 Jahren den Rückzug aus dem Spielbetrieb des LEV bekannt, da man aufgrund der Ligenstruktur und den immer schwieriger werdenden Bedingungen in Iserlohn keine Perspektive mehr sah. Statt dessen wird seit dem ein geregelter Traningsbetrieb in Kooperation mit den HCT Rebels sowie den Oldtimern Iserlohn durchgeführt und das ein oder andere Freundschaftspiel absolviert.

Beim Inline-Skaterhockey verläuft die aktuelle Spielzeit 2010 eher durchwachsen, sicherlich auch bedingt durch einen größeren Umbruch innerhalb des Teams.

 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
   
 
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